Fantastische Literatur

„Du schreibst Fantasy? So was lese ich nicht.“ Teil 6: Low Fantasy

Mein Debütronman „Mitternachtsrot“ hat letzte Woche seinen ersten Geburtstag gefeiert und fast hätte ich ihn verpasst. Das kann passieren, wenn man intensiv an einem neuen Manuskript schreibt und alles andere um sich herum vergisst. (Als Entschuldigung kann ich nur sagen, dass ich daran arbeite, dass Mitternachtsrot hoffentlich noch ein paar schöne Geschichten-Geschwister bekommt.)

Als kleines Geburtstagsgeschenk und Wiedergutmachung, weil ich den für Lisaan und Tareq so wichtigen Tag fast vergessen hätte, gibt es jetzt den letzten Teil meiner kleinen Reihe über Phantastische Literatur. Natürlich beschäftigte ich mich in diesem Teil mit dem Genre, in das ich bevorzugt meine Protagonisten hineinwerfe: Low Fantasy. (mehr …)

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„Du schreibst Fantasy? So was lese ich nicht!“ Teil 5: Steampunk

Meine kleine Reihe zur phantastischen Literatur bekommt aus aktuellem Anlass noch eine Fortsetzung. Wie schon erwähnt, ist die wunderbare Steampunk-Anthologie „Der Dampfkochtopf“ (aus dem Verlag ohneohren) Ende Mai 2016 (zunächst al E-Book) erschienen und heute bei mir in gedruckter Form angekommen.

Da auch ich mit einer kleinen Kurzgeschichte (und einem leckeren Rezept) in der Anthologie vertreten bin, möchte ich ich die günstige Gelegenheit ergreifen und versuchen, Steampunk-Literatur ein bisschen näher zu beschreiben und vielleicht dem ein oder anderen, der es bisher noch nicht kannte, schmackhaft zu machen. Ich hoffe, es gelingt mir. Zum Einstieg gibt es ein kleines Teaser-Häppchen aus der Anthologie „Der Dampfkochtopf“:

© Verlag ohneohren

© Verlag ohneohren

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„Du schreibst Fantasy? So was lese ich nicht!“ Teil 4: Schubladen

Gerade wurde eine meiner Kurzgeschichte (Tödlich gutes Tiramisu) in einer Anthologie (Der Dampfkochtopf – Geschichten und Rezepte aus der Steampunk-Küche) veröffentlicht und natürlich erzähle ich dann auch Freunden und Bekannten von solchen, für mich spannenden, Ereignissen. Soweit so gut und es ist wirklich schön, wenn andere sich mit mir freuen.

Aber (und vielleicht sollte ich noch nicht einmal überrascht sein, denn meistens unterhalte ich mich ja mit Leuten, die sich für die gleichen Dinge interessieren wie ich und deshalb fällt es mir normalerweise nicht so auf) … aber es gibt doch tatsächlich noch Menschen im meinem persönlichen Umfeld, die noch nie etwas von „Steampunk“ gehört, geschweige denn gelesen haben.

Dagegen sollte etwas unternommen werden. Deshalb folgt im letzten Teil meiner kleinen Serie über Fantasy, eine ultra-schnelle Kategorisierung der verschiedenen Subgenres der Fantasy-Literatur. Diese lassen sich natürlich nicht so streng voneinander abgrenzen, aber es ergibt sich doch ein einigermaßen nachvollziehbares Bild.

Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=940684 Fabelwesen. Darstellung F. J. Bertuch 1806: Basilisk, Vogel Roch, Phönix, Einhorn, Skythisches Lamm, Chimäre Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=940684
Fabelwesen. Darstellung F. J. Bertuch 1806: Basilisk, Vogel Roch, Phönix, Einhorn, Skythisches Lamm, Chimäre (mehr …)

„Du schreibst Fantasy? So was lese ich nicht!“ Teil 3: normal und phantastisch

Der liebe Zuspruch, den ich für die vorhergehenden Beiträge zu „Du schreibst Fantasy? So was lese ich nicht!“ bekommen habe, hat mich dazu bewogen, noch einen kleinen Blogbeitrag zu dem Thema zu verfassen, in dem ich mir ein paar (vielleicht etwas wirre) Gedanken dazu mache, wie vielfältig und abwechslungsreich und/oder normal  die Fantasy-Literatur eigentlich ist.

Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:RochesterBestiary_detail_Griffin.jpg?uselang=de Unbekannt - Folio from a 13th century Bestiary, The Rochester Bestiary (British Library, Royal MS 12 F XIII)

Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:RochesterBestiary_detail_Griffin.jpg?uselang=de
Unbekannt – Folio from a 13th century Bestiary, The Rochester Bestiary (British Library, Royal MS 12 F XIII)

Der Anlass war eine Variante der Aussage „Fantasy lese ich nicht!“, die mir auch schon begegnet ist. Eine Freundin, die sich durchaus dafür interessiert, was ich schreibe und es sogar liest, hat einmal zu mir gemeint: „Dein Buch hat mir ja ganz gut gefallen, aber hast Du nicht mal Lust, was normales zu schreiben?“
Daraufhin habe ich selbstverständlich nachgefragt, was denn was „normales“ wäre.
Ja halt was ohne erfundene Wesen und in der richtigen Welt. Einen Liebesroman zum Beispiel oder was historisches.“ (mehr …)

„Du schreibst Fantasy? So was lese ich nicht!“ Teil 2: Die Geschichte

Letztens beim Einkaufen bin ich doch tatsächlich einer Bekannten begegnet, die mich (von sich aus) auf meine Schreiberei angesprochen hat. Und was soll ich sagen? Die Verwirrung, die meinen Bekanntenkreis erfasst und die ich schon in Teil 1 kurz erwähnt habe, ist auch bei dieser Begegnung aufgetreten:
„Hallo Bianca, ich habe letztens den Artikel über dich in der Zeitung gelesen.“
Als Autorin habe ich mich natürlich gefreut, dass der Artikel bemerkt worden ist. Aber da ich auch etwas schüchtern bin, macht mich die Aufmerksamkeit doch etwas verlegen, weil ich eigentlich nur ein paar Äpfel kaufen wollte.
„Oh. Hallo, Karin*.“
Ja, sag mal, Bianca. Was schreibst du denn so überhaupt?“
Tja, Fantasy halt. Ein bisschen spannend, ein bisschen romantisch, ein bisschen humorvoll.“
Ach neeee. Fantasy, das ist doch nur was für Kinder. So was lese ich nicht.“
Ich hab dann meine Äpfel geschnappt und bin zur Kasse geeilt, weil ich einfach nicht wusste, wie ich darauf reagieren sollte. (mehr …)